Trauerfeier in Berlin & Brandenburg

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist eine der schwersten Erfahrungen im Leben.


In dieser Ausnahmesituation braucht es Worte, die tragen. Eine Rede, die den Menschen wirklich zeigt, wie er war. Nicht eine Aufzählung von Lebensstationen, sondern eine Lebensgeschichte, die Raum lässt für Freude und Trauer zugleich.

Notfallnummer:

+49 171 6289474

oder schriftlich via

Häufige Fragen zur Freien Trauung:

Was ist eine freie Trauerfeier?

Eine freie Trauerfeier ist eine individuelle, konfessionslose Abschiedszeremonie ganz nach den Wünschen der Angehörigen. Im Mittelpunkt steht nicht die Form, sondern der Mensch, von dem Abschied genommen wird. Der äußere Rahmen ähnelt oft einer kirchlichen Trauerfeier – mit Rede, Musik und dem gemeinsamen Weg zum Grab –, denn auch konfessionslose Menschen möchten auf tröstliche Rituale nicht verzichten. Welche Elemente in der Zeremonie enthalten sind, entscheiden allein die Angehörigen. Auch religiöse Elemente sind nicht ausgeschlossen. Wenn ein Gebet oder ein Lied zur Familie gehört, hat es selbstverständlich Platz. Häufig wird auch eine symbolische Handlung gewählt, an der sich alle Anwesenden beteiligen können.

Warum eine Freie Rednerin für die Trauerrede?

Eine Trauerrede ist mehr als ein chronologischer Lebenslauf. Eine gute Trauerrede ist vielmehr eine Lebensrede! Als Freie Rednerin nehme ich mir die Zeit, den verstorbenen Menschen möglichst gut kennenzulernen. In einem ausführlichen Gespräch mit den Angehörigen erkunde ich die kleinen, feinen Details des Lebens – besondere Momente, Charakterzüge, Vorlieben und Leidenschaften. Ich verstehe mich als Schatzsucherin: Ich finde die Dinge, die diesen Menschen unverwechselbar gemacht haben. Das Ergebnis ist eine persönliche Rede, die nur für diesen einen Menschen geschrieben wurde. Eine Lebensgeschichte, die in Erinnerung bleibt und zu der die Angehörigen später jederzeit zurückkehren können. Mein Anliegen ist es, den tag nicht noch trauriger zu machen, als er ohnehin schon ist. Es geht um Würde, Dankbarkeit, Erinnerungen und durchaus auch um Freude. Neben meiner Tätigkeit als Freie Rednerin begleite ich seit Jahren Menschen als ehrenamtliche Sterbebegleiterin. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit: Ich weiß, wie wertvoll ein bewusster und würdevoller Abschied ist.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit mir ab?

Nach einem telefonischen Kennenlerngespräch folgt ein ausführliches Gespräch zur Lebensgeschichte des verstorbenen Menschen und zu Ihren Wünschen für die Zeremonie. Ich berate Sie in der inhaltlichen Gestaltung und erstelle mit Ihnen einen stimmigen Ablauf. Während der gesamten Vorbereitung stehe ich in enger Abstimmung mit dem Bestattungshaus. Dann schreibe ich die Rede. Am Tag der Trauerfeier halte ich die persönliche Trauerrede und führe Sie sicher durch die Zeremonie – von der Begrüßung bis zur Verabschiedung, auf Wunsch in Deutsch oder Englisch.

Wie finde ich einen Freien Trauerredner?

Entweder über eine direkte Anfrage oder das Bestattungshaus vermittelt im Trauergespräch eine Rednerin oder einen Redner. Ich arbeite eng mit Bestattungshäusern in Berlin und Brandenburg zusammen. Sie können mich aber jederzeit direkt anfragen, auch wenn Ihr Bestattungshaus mich noch nicht kennt. Die Abstimmung übernehme ich dann. Wichtig ist nur eines: Die Person, die über Ihren geliebten Menschen spricht, sollte sich für Sie richtig anfühlen.

Wie läuft eine freie Trauerfeier ab?

Der Ablauf ist frei gestaltbar, folgt aber häufig einer ähnlichen Struktur: Die Trauergäste kommen zusammen in der Trauerhalle, der Friedhofskapelle oder am gewählten Ort. Nach dem ersten Lied folgt die Begrüßung. Das zweite Lied dient für alle Trauernden als der Moment des persönlichen Innehaltens und Erinnerns. Dann folgt die Trauerrede als Herzstück der Zeremonie. Danach folgt noch einmal Musik, während der die sich die Anwesenden erheben. Den Abschluss bildet die Verabschiedung, oft mit dem gemeinsamen Gang zum Grab. Es wird häufig Musik gewählt, die den verstorbenen Menschen wichtig war. Persönliche Beiträge von Angehörigen oder kleine Rituale wie das Entzünden von Kerzen oder dem schriftlichem Formulieren von Wünschen geben der Feier ihre eigene Note. Eine freie Trauerfeier kann auf einem Friedhof stattfinden, in einer Trauerhalle, auf einem Waldfriedhof oder an einem anderen bedeutsamen Ort. In der Regel dauert eine Zeremonie zwischen 20 und 35 Minuten.

Welche Rituale und symbolischen Handlungen eignen sich für eine Trauerfeier?

Rituale geben der Trauer eine Form. Gerade dann, wenn Worte allein nicht ausreichen. Besonders berührend sind Handlungen, die alle Trauergäste einbeziehen: Beim Kerzenritual entzünden alle Gäste eine Kerze. Ein Erinnerungstisch mit Fotos und persönlichen Gegenständen kann während der Zeremonie entstehen. Trauergäste können Abschiedsworte oder Wünsche auf kleine Karten schreiben, die entweder bei der Familie bleiben, mit ins Grab gegeben werden oder in wasserlöslicher Form in einer Wasserschale neben dem Grab aufgelöst werden. Bei kleineren Abschieden kann ein Band durch alle Anwesenden gehalten werden. Auch dies kann dem Grab beigegeben oder als Erinnerung mitgenommen werden. Wenn Kinder Abschied nehmen, kann das gemeinsame Bemalen des Sarges helfen, Berührungsängste abzubauen. Wichtig ist mir dabei: Ein Ritual muss zum Menschen und zur Familie passen und darf niemanden überfordern. Im Vorgespräch schauen wir gemeinsam, ob und welche symbolische Handlung sich für Ihren Abschied stimmig anfühlt.

Was, wenn uns die Worte fehlen oder wir wenig erzählen können?

Das ist völlig normal, genau dafür bin ich da. Viele Angehörige sorgen sich vor dem Gespräch: Was, wenn mir nichts einfällt? Was, wenn das Verhältnis kompliziert war? Meine Erfahrung: Die Geschichten kommen im Erzählen. Ich stelle behutsame Fragen und höre zu – ohne Zeitdruck, in vertrauensvoller Atmosphäre. Häufig gehen Angehörige durch die Detailfragen in die Erinnerung und die Dankbarkeit. Auch ein Leben mit Brüchen oder eine schwierige Beziehung verdient ehrliche, würdevolle Worte. Eine gute Trauerrede beschönigt nicht. Sie zeigt den Menschen, wie er war ohne dabei zu konkret oder gar verletzend zu sein.

Was kostet ein freier Trauerredner/eine freie Trauerrednerin?

Die Honorare freier Trauerredner unterscheiden sich je nach Erfahrung, Region und Leistungsumfang. Marktüblich sind in Deutschland meist 350 bis 650 Euro. Besonders erfahrene Redner und Rednerinnen, sehr kurzfristige Anfragen oder aufwendige Abschiedsfeiern können darüber liegen. Hinter einer guten Trauerrede stehen dabei deutlich mehr als die 20-30 Minuten am Rednerpult: Der tatsächliche Aufwand liegt üblicherweise bei einigen Arbeitsstunden – Telefonate, Angehörigengespräch, Abstimmung mit dem Bestattungshaus, das Schreiben der Rede, Üben, Anfahrt und Abfahrt und die innere Vorbereitung auf einen emotionalen Moment. Was in meinem Honorar enthalten ist, erfahren Sie transparent im ersten Telefonat – ohne versteckte Kosten.


Nichts ist tröstlicher als sorgsam gewählte Worte, die in Erinnerung bleiben.