Kinderwillkommensfest in Berlin & Brandenburg


Einen kleinen Menschen willkommen heißen – was gibt es Schöneres?


Die Geburt eines Kindes ist eines der bedeutsamsten Ereignisse im Leben einer Familie. Doch warum sollte dieser besondere Moment nicht gebührend gefeiert werden – unabhängig von Kirche oder Religion? Genau das ist die Idee hinter dem Kinderwillkommensfest, kurz KIWI.

Häufige Fragen zum Kinderwillkommensfest:

Was ist ein Kinderwillkommensfest - und was ist es nicht?

Ein Kinderwillkommensfest ist eine freie, konfessionslose Zeremonie, bei der euer Kind im Kreise von Familie und Freunden herzlich im Leben willkommen geheißen wird. Ihr entscheidet frei, wann, wo und wie gefeiert wird. Das kann direkt nach der Geburt sein oder auch später, wenn die kleine Familie Zeit hatte, sich aneinander zu gewöhnen. Häufig werden bei einem KIWI auch Paten eingesetzt und symbolische Handlungen vollzogen, die zur Familie passen.

Das Kinderwillkommensfest ist auch unter den Begriffen „Freie Taufe" oder „Lebensbegrüßungsfeier" bekannt – es findet jedoch keine Taufe statt. Ihr seid in der Gestaltung vollkommen frei. Das Kinderwillkommensfest ist ein eigenständiges, weltliches Ritual – offen für alle Familien, unabhängig von Weltanschauung, Familienmodell oder Religionszugehörigkeit. Es ersetzt keine Taufe, schließt sie aber auch nicht aus. Es gibt Familien, die beides feiern.

Warum eine Freie Rednerin buchen?

Eine Zeremonie lebt von den richtigen Worten. Als Freie Rednerin begleite ich euch von der ersten Idee bis zur Zeremonie. In einem ausführlichen Vorgespräch lerne ich eure Familie und euer Kind kennen, ganz ohne Zeitdruck und in vertrauensvoller Atmosphäre. Dann schreibe ich eine individuelle Rede, die eure Geschichte erzählt und eure Gäste berührt. Am Tag der Feier führe ich sicher durch die gesamte Zeremonie. Eine gute Zeremonie lebt davon, dass die Anwesenden einbezogen werden und kein Moment Langeweile entsteht. Das ist Erfahrungssache.

Das Ergebnis: Ein unvergesslicher Moment, der in Erinnerung bleibt – für euch, eure Kinder und eure Gäste.

Wie läuft ein Kinderwillkommensfest mit mir ab?

Wir lernen uns ganz locker, unverbindlich und kostenlos via Zoom oder persönlich kennen. Wenn es matcht, führe ich mit euch ein ausführliches Vorgespräch zur Familie, zu eurem Kind und euren Wünschen. Ich berate euch zum möglichen Ablauf und im Ergebnis erhaltet ihr von mir eure ganz persönliche ToDo-Liste. Dann schreibe ich eine individuelle, häufig auch humorvolle Rede - gespickt mit den kleinen, feinen Details eures Familienlebens, die ihr mir erzählt habt. Am Tag der Feier führe ich sicher durch die Zeremonie – auf Wunsch in Deutsch oder Englisch.

Wo findet die Zeremonie statt?

Ganz nach euren Wünschen! Die meisten Familien feiern zuhause oder im eigenen Garten. Das hat den Vorteil, dass das Kind in seiner vertrauten Umgebung ist und ihr schnell auf alle Bedürfnisse reagieren könnt. Möglich sind aber auch gemietete Locations, Parks oder andere bedeutsame Orte. Wenn die Feier draußen stattfindet, ist ausreichend Schatten für alle Gäste wichtig – das klingt banal, ist aber besonders für ein Baby und ältere Gäste relevant.

Warum feiern immer mehr Familien ein Kinderwillkommensfest statt einer Taufe?

Deutschland wird zunehmend säkularer. Im Jahr 2021 fiel die Zahl der Kirchenmitglieder erstmals unter die Marke von 50 Prozent der Gesamtbevölkerung – und der Trend setzt sich fort. Ende 2025 zählten die evangelischen und katholischen Kirchen zusammen noch 36,6 Millionen Mitglieder. Viele Eltern, die nicht oder nicht mehr kirchlich gebunden sind, möchten die Geburt ihres Kindes dennoch würdevoll feiern – mit einem Ritual, das zu ihren Werten passt. Das Kinderwillkommensfest füllt genau diese Lücke: Es gibt dem Moment die Bedeutung, die er verdient, ohne religiöse Vorgaben.

Ab wann kann ein Kinderwillkommensfest stattfinden?

Es gibt keinen vorgeschriebenen Zeitpunkt. In der Praxis finden die meisten Kinderwillkommensfeste statt, wenn das Kind zwischen einem halben und einem Jahr alt ist. Die erste intensive Phase des Elternseins wird etwas ruhiger und eingespielter, die Familie hatte Zeit, sich zu finden. Es ist aber auch möglich, früher oder später zu feiern. Auch für ältere Kinder, beispielsweise bei Adoptionen oder in Patchworkfamilien, ist ein Willkommensfest eine wunderbare Möglichkeit, einen neuen Lebensabschnitt gemeinsam zu würdigen.

Wie gestaltet sich das Kinderwillkommensfest typischerweise?

Der Ablauf ist frei gestaltbar, aber es hat sich eine bewährte Struktur etabliert: Zunächst kommen die Gäste an und haben Zeit für einen ersten Austausch. Dann beginnt die eigentliche Zeremonie, meist mit einer persönlichen Rede, die das Kind und seine Familie würdigt. Dazu kommt häufig eine symbolische Handlung, an der alle Gäste teilnehmen können. Dies kann zum Beispiel das Schreiben von Wünschen für das Kind sein, die in einer Zeitkapsel aufbewahrt werden. Wenn Paten eingesetzt werden, geschieht das ebenfalls während der Zeremonie. Auch kurze Redebeiträge von Gästen können hier stattfinden. Im Anschluss wird gefeiert. Die reine Zeremonie dauert in der Regel zwischen 20 und 35 Minuten.

Welche symbolischen Handlungen eignen sich für ein Kinderwillkommensfest?

Die Möglichkeiten sind vielfältig und sollten zur Familie passen. Besonders beliebt sind Zeitkapseln, bei denen die Gäste Wünsche oder Botschaften an das Kind schreiben, die es zum 18. Geburtstag öffnet. Auch Pflanzrituale, ein Baum, der mit dem Kind wächst, sind weit verbreitet. Kerzenrituale, bei denen jeder Gast symbolisch Licht und einen Wunsch mitgibt, oder Sandrituiale, bei denen verschiedene farbige Sande für die Einheit der Familie gemischt werden, sind weitere schöne Optionen. Wichtig ist, dass die symbolische Handlung alle Gäste einbezieht und einen bleibenden Erinnerungswert für das Kind hat.

Können bei einem Kinderwillkommensfest auch Paten eingesetzt werden?

Ja, und das ist bei vielen Familien ein zentraler Bestandteil der Zeremonie. Anders als bei der kirchlichen Taufe gibt es jedoch keine religiösen Voraussetzungen: die Paten müssen keiner Kirche angehören und gehen keine rechtliche Verpflichtung ein. Die Eltern entscheiden frei, welche Rolle die Paten im Leben des Kindes übernehmen sollen. Häufig sprechen die Paten im Rahmen der Zeremonie ein persönliches Versprechen aus – das schafft einen berührenden Moment für alle Anwesenden.


Lasst uns gemeinsam einen unvergesslichen Moment für euer Kind schaffen!